„Nur weil ich länger im Büro sitze als andere, schaffe ich nicht zwingend mehr“, sagt Steuer- und Strategie-Beraterin Doris Reimann. Sie ist überzeugt davon, dass die Wochenarbeitszeit sogar reduzieren kann, wer viele Aufgaben automatisiere, delegiere und sich selbst fokussiere. Und zwar, ohne dabei weniger zu verdienen. Wie das geht, erläutert die Expertin in unserer jüngsten VGSD-Telko zum Thema „So führst du als Selbstständige(r) die 25-Stunden-Woche ein – bei gleichbleibendem Umsatz“ im Gespräch mit den Moderatoren Lars Bösel und Sabine Reimers.
Wer Zeit sparen will, müsse sich etwa von ein paar Kunden lösen – von Stundenfressern, die viel fordern und zugleich wenig Umsatz bringen. Wegen dieser Kunden habe man weniger Zeit für andere, für die man profitabler arbeiten könne. Manchmal werde die Zusammenarbeit auch schon effektiver, so Reimann, wenn man vor Telefonaten die Gesprächsdauer festlege. Wenn der Kunde weiß, dass maximal eine halbe Stunde eingeplant ist, sei es leichter, im Zeitrahmen zu bleiben.
Weitere Tipps und Strategien, um unprofitable Aufgaben zu identifizieren und den Workflow zu optimieren, gibt Doris Reimann in der Telko – und sie verrät auch, welche ersten Schritte du in Richtung 25-Stunden-Woche gehen kannst.
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Diese Fragen wurden beantwortet
- Selbstständige sind doch selbst und ständig beschäftigt - ist es nicht utopisch, ihre Arbeitszeit auf 25 Wochenstunden zu reduzieren?
- Was sind die ersten Schritte, die sie in Richtung Arbeitszeit-Reduzierung gehen können?
- Wie schaffen es Selbstständige, produktiver zu werden, an welchen Stellen können sie ihre Workflows optimieren?
- Wie schaffe ich es, unprofitable Aufgaben und ebensolche Kunden zu identifizieren? Wann sollte ich die Reißleine ziehen und mich davon lösen?
- Welche Tools oder Tricks helfen, um Aufgaben zu standardisieren oder automatisiert abzuarbeiten?
- Nehmen Kunden jemanden ernst, der nur an 5 Stunden/Tag erreichbar ist?
- Sollten Selbstständige auch für ihre Mitarbeiter die 25-Stunden-Woche einführen?
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